Gemeinde St.-Georg Celle-Blumlage


Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Pred 3,11

Liebe Leserinnen und Leser,

Haben Sie sich nach der Hitze auch auf einen milden Herbst gefreut? Es ist warm genug, um draußen zu sitzen aber nicht so warm, dass einem ständig die Kleidung am Körper klebt. Wie sagte ein Gemeindeglied zu mir: Schwimmen ist der einzige Sport, den man bei dem Wetter ausüben kann. 

„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit!“ Ja, wir haben uns einen sonnigen Sommer gewünscht. Aber die Konsequenzen, die ewiger Sonnenschein nach sich ziehen, haben wir nicht so bedacht. Es ist ja nicht nur der Rasen in unseren Gärten verdorrt. Leider ist auch die Ernte auf den Feldern sehr spärlich ausgefallen. Ich bin gespannt, was auf unserem Ernte-Dank-Altar liegen wird? 

Wer jetzt denkt - Gott ist dafür verantwortlich, dann kann man sagen: Ja, er hat ja den Menschen gemacht. Und er hat ihn leider fehlerhaft gemacht. Wir achten nicht auf Gottes Schöpfung - und unsere extremen Wetterlagen sind zum großen Teil hausgemacht. 

Dazu kommt noch, dass wir manchmal etwas ratlos vor Gottes Plan stehen. 

Das ist jetzt ganz liebevoll gemeint. Denn es hat auch etwas Beruhigendes, dass uns als Menschen Fehler unterlaufen. 

Trotzdem bleibt noch genug Raum, über Gottes Schöpfung zu staunen und sich zu freuen über schöne Zeit, die wir mit anderen Menschen verbringen können und vielleicht auch bei lauschigen Wetter mit einem Glas Wein auf der Terrasse oder dem Balkon. 

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbstzeit und bleiben sie überrascht von Gottes Schöpfung

Ihr Joachim Gronau